W+ST Datenschutzkonzept
2. Was bedeutet das für Sie?

An wen richtet sich das Thema?

Das Thema Datenschutz richtet sich primär an Unternehmen, die Massendaten erheben und verarbeiten, insbesondere an die Unternehmen, die diese Daten kommerziell nutzen und damit Handel treiben. Mit den neuen rechtlichen Vorgaben sind jedoch auch alle anderen, die dies nicht primär tun, betroffen.

 

Was müssen Sie tun?

Sie müssen eine Systematik einführen, die den Datenschutz gewährleistet sowie einen Datenschutzbeauftragten bennen, wenn Sie die Kriterien erfüllen. Die Funktionsfähigkeit des Datenschutzes liegt in Ihrer Verantwortung.

 

Hilft Ihnen der Datenschutz auch anderweitig?

Durch die Einführung des Systems zum Datenschutz werden auch Ihre Prozesse auf den Prüfstand gestellt, beispielsweise im Bereich des IT-Schutzes können Sie Ihre Prozesse verbessern und Angriffe auf Sie besser abwehren. Sie können monetäre Schäden (z.B. Sovial Engineering) vermeiden. Außerdem erhalten Sie die Möglichkeit Ihre Datenstruktur deutlich effizienter zu organisieren.

 

Welche persönlichen Risiken bestehen?

Unterbleibt eine notwendige Benennung eines Datenschutzbeauftragten, kann dies beim Unternehmen mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro (gem. BDSG) oder analog der Bußgelder der DSGVO geahndet werden. Verstöße gegen den Datenschutz können mit Bußgeldern bis zu 4% des globalen Unternehmensumsatzes geahndet werden. Gegen die Geschäftsführung und den Datenschutzbeauftragten können Bußgelder bis zu einer Höhe von 20.000.000 Euro verhängt werden (bisher 300.000 Euro). Zudem drohen die Erstattung immaterieller Schäden (Schmerzensgeld) sowie ggf. mehrjährige Freiheitsstrafen. Aber sanktionierbar ist nicht nur der Verstoß gegen den Datenschutz, sondern auch wenn Sie die Einhaltung der Grundsätze nicht nachweisen können. Es besteht die Möglichkeit zur Exkulpation (Beweislastumkehr). Die Landesbehörde hat das Recht auf "Vor-Ort-Kontrolle" und ein Einsichtsrecht.

 

zurück zum Datenschutzkonzept