Betriebsprüfung:
Anpassung der Steuerbilanz einer Kapitalgesellschaft an Folgewirkungen einer steuerlichen Außenprüfung oder: Der richtige Umgang mit dem steuerlichen Ausgleichsposten

Eine steuerliche Außenprüfung (BP) endet häufig mit (meist gewinnerhöhenden) Änderungen des steuerlichen Ergebnisses im Prüfungszeitraum der BP.

Diese Änderungen haben jedoch auch Auswirkungen auf die Folgeperioden – beispielsweise in Form von erhöhten Abschreibungen als Konsequenz einer im BP-Zeitraum vorgenommenen Aktivierung von ursprünglich als Aufwand erfassten Sachverhalten. Nach Abschluss der BP werden dann die BP-Feststellungen in die aktuelle Handelsbilanz eingearbeitet. Da derzeit die BP vielfach erst mehrere Jahre nach dem Prüfungszeitraum beendet ist, besteht die Notwendigkeit der Korrektur der Steuererklärungen und der Steuerbilanzen (und somit auch der E-Bilanzen) für die Zeiträume dazwischen. Für diese Zeiträume weichen dann (im Nachhinein auf Grund der BP-Feststellungen) die Steuerbilanzen von den (nicht mehr veränderbaren) Handelsbilanzen ab. Erst zum Zeitpunkt der Verarbeitung der BP-Feststellungen in der Handelsbilanz stimmt diese dann wieder mit der Steuerbilanz in diesen Punkten überein. Folgendes Beispiel soll die notwendigen Arbeitsschritte zur Ermittlung der Steuerbilanzen in den Jahren nach der BP bis zur Übereinstimmung der beiden Rechenwerke verdeutlichen, wobei insbesondere dem steuerlichen Ausgleichsposten als Mittel zur Darstellung des Unterschieds zwischen Handels- und Steuerbilanz eine besondere Bedeutung beizumessen ist.

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Rudolf Kurzyca
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